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Eine neue Hardwareplattform für Minis

Sophia BarnettSB
Sophia Barnett
Technical Marketing Writer

Im vergangenen Herbst hat Object First offiziell die Veröffentlichung der Mini-Appliance angekündigt. Seitdem haben wir entschieden, bei allen Mini-Modellen von Supermicro- auf Dell-Hardware umzustellen und damit die Mini-Appliances auf dieselbe Enterprise-Plattform zu bringen, die im gesamten Object First-Portfolio eingesetzt wird – bei gleichzeitiger Beibehaltung der Sicherheit, Einfachheit und Leistungsfähigkeit, auf die sich unsere Kunden verlassen. Was sich ändert, ist die zugrunde liegende Plattform – nicht der Zweck oder das Nutzungserlebnis.

Was das für Kunden bedeutet

Keine Änderung an Rolle oder Fähigkeiten des Mini: Er bleibt zweckgebunden für ROBO, kleine Büros, Labore und Edge-Deployments.

Diese Umstellung erfordert keine Kundenaktion und ändert nicht, wie der Mini in Veeam integriert wird.

Verbesserungen bei Wartung, Stabilität und Kompatibilität

Parallel zur Umstellung auf Dell wird das nächste Release (1.7 Update 3) eine Reihe von Verbesserungen unter der Haube enthalten, die die Zuverlässigkeit erhöhen und den Betrieb der Object First-Appliances optimieren.

Eine neue Secure-Erase-Funktion

Eine neue Secure-Erase-Funktion ist jetzt für alle Object First-Appliances verfügbar, einschließlich des Mini. Diese Funktion ermöglicht es Kunden, Datenträger sicher zu bereinigen, wenn Hardware außer Betrieb genommen, zurückgegeben oder umgewidmet wird. Der Workflow folgt branchenanerkannten Standards zur Datenbereinigung und stellt einen dokumentierten Nachweis des Löschvorgangs für Compliance- und Audit-Anforderungen bereit. Eine vollständige Übersicht über diese Funktion wird in einem separaten Blog behandelt, der in Kürze veröffentlicht wird.

Kasten-S3-Verbesserungen

Eine kleine Anzahl von Kunden, die Kasten mit aktiviertem Immutability verwendet, sah zuvor während Backups eine nicht fatale Warnung. Dieses Release aktualisiert die S3-Implementierung, sodass Kasten die erwarteten Antworten erhält und die Warnung entfällt. Es gibt keine Auswirkungen auf Performance, Restore-Workflows oder API-Verhalten.

Firmware- und Hardware-Wartung

Das Release enthält Firmware-Updates für NVMe und andere Hardwarekomponenten in Dell-basierten Systemen.

 

 

 

Diese Updates:

  • Verbessern Stabilität und Zuverlässigkeit
  • Gelten für mehrere Dell-Plattformen, nicht nur für den Mini
  • Erfordern keine Kundenaktion außer dem aktuellen Stand der Releases zu bleiben

Alle Updates laufen auf bestehenden Object First-Appliances, sofern nicht ausdrücklich anders vermerkt.

Verbesserte Support-Tools und Bugfixes

Support-Teams haben jetzt Zugriff auf zusätzliche interne Tools, die die Geschwindigkeit und Genauigkeit der Problemlösung verbessern. Zusätzlich enthält dieses Update – wie bei jedem Release – allgemeine Wartung sowie Korrekturen, die durch interne Tests und den Kundensupport identifiziert wurden.

Telemetry-Verbesserungen

Telemetry erfasst weiterhin ausschließlich Betriebsdaten – niemals Backup-Daten oder Bucket-Inhalte. Das System sammelt Erkenntnisse wie:

  • Datenträgerstatus
  • RAM-Zustand
  • Verhalten der Netzwerkschnittstellen
  • S3- und Cluster-Operationen
  • Kapazitäts- und Servicestatus
  • Hardware-Monitoring (Appliance-Temperaturen, CPU-Statistiken, BIOS/IPMI/iDRAC-Indikatoren)

Diese Verbesserungen helfen:

  • Hardwareprobleme früher zu erkennen
  • Support-Diagnosen zu beschleunigen
  • Die Zusammenarbeit mit Dell zu optimieren, wenn Teile ersetzt werden müssen
  • Die Zeit bis zur Lösung bei Support-Calls zu reduzieren

Obwohl Telemetry bei Object First-Appliances weiterhin eine optionale Funktion ist, wird sie für das beste Support-Erlebnis dringend empfohlen, da sie die administrative Last der Problemerkennung und -meldung von Ihrem Team auf das Object First-Support-Team verlagert.

Empfohlene Maßnahmen für bestehende Kunden

Um den maximalen Nutzen aus diesen Updates zu ziehen, empfehlen wir:

  • Firmware aktuell halten—idealerweise eine Version, die innerhalb der letzten 4–6 Monate veröffentlicht wurde.
  • Telemetry aktivieren für proaktive Zustandsinformationen und schnelleren Support.
  • Ausgehenden Internetzugang oder Proxy zulassen, um Update-Benachrichtigungen im Cluster Manager zu erhalten.
  • Benachrichtigungen aktivieren, um über den Systemstatus informiert zu bleiben.
  • Die Honeypot-Funktion aktivieren für zusätzliche Security-Transparenz.

Achten Sie auf das kommende Release 1.7 Update 3 und planen Sie ein zeitnahes Upgrade, um sicherzustellen, dass Ihre Appliance mit den neuesten Plattformverbesserungen und den allgemeinen System-Best-Practices ausgerichtet bleibt.

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