Object First Vertrauenszentrum
Object First verpflichtet sich den Secure by Design-Prinzipien gemäß Definition der CISA, unabhängigen Penetrationstests durch Drittanbieter sowie Zero-Trust-Datenresilienz (ZTDR). Dieses Trust Center stellt klare, transparente Informationen zu unseren Sicherheitspraktiken, der Ausrichtung auf den Datenschutz und den architektonischen Grundlagen bereit, die Object First einfach resilient machen.
Wichtige Validierungsquellen
- Sicherheit Validierung
- Asset-Beschreibung
Meldung von Sicherheitslücken
Object First pflegt einen transparenten, verantwortungsvollen Prozess zur Offenlegung von Sicherheitslücken. Wenn Sie ein Sicherheitsproblem im Zusammenhang mit einem Object First-Produkt oder einer Website haben, lesen Sie unsere Richtlinie zur Meldung von Schwachstellen und melden Sie es unter [email protected]. Das Sicherheitsteam führt zu jeder Meldung eine gründliche Untersuchung durch und ergreift bei Bedarf geeignete Maßnahmen zur Behebung.
Wie Object First Zero Trust implementiert
Das Zero Trust-Reifegradmodell, maßgeblich vorangetrieben von Behörden wie CISA und NIST, hat sich zum Goldstandard für moderne Softwaresicherheit entwickelt. Das Zero Trust-Reifegradmodell ist ein Sicherheits-Framework, das davon ausgeht, dass standardmäßig keine Entität vertrauenswürdig ist, und eine kontinuierliche Verifizierung aller Benutzer, Geräte und Anwendungen innerhalb einer Organisation vorschreibt. Object First richtet sich in interner Entwicklung und IT-Praxis sowie in der Auslegung unserer Lösungen konsequent nach dem Zero Trust-Reifegradmodell und stellt damit sicher, dass unsere Kunden eine Zero Trust-fähige Appliance erhalten, die ihre bestehende Sicherheitsarchitektur nicht schwächt. Wir gehen noch einen Schritt weiter, indem wir zusätzlich dem ZTDR-Framework folgen.
Zero-Trust-Datenresilienz
Das Zero-Trust-Datenresilienz (ZTDR)-Framework, eingeführt von Veeam und Numberline Sicherheit, definiert, wie Organisationen Backup-Software und Backup-Speicher absichern, damit eine Wiederherstellung selbst unter Assume Breach-Bedingungen möglich bleibt. ZTDR wendet Zero Trust-Prinzipien direkt auf die Backup-Infrastruktur an und basiert auf drei Säulen:
- Segmentierung: Strikte Trennung von Backup-Software und Backup-Speicher, um die Angriffsfläche zu reduzieren.
- Mehrere Datenresilienz-Zonen: Unterstützung der 3‑2‑1-1-0-Regel und mehrschichtiger Sicherheitsdomänen.
- Immutable Backup-Storage: Null Zugriff auf destruktive Aktionen – selbst für privilegierte Administratoren.
Object First-Appliances entsprechen den Zero Trust- und ZTDR-Prinzipien und werden weiterhin die Anforderungen beider Modelle erfüllen.
Segmentierung
Strikte Trennung von Backup-Software und Backup-Speicher, um die Angriffsfläche zu reduzieren.
Mehrere Datenresilienz-Zonen
Unterstützung der 3‑2‑1-1-0-Regel und mehrschichtiger Sicherheitsdomänen.
Immutable Backup-Storage
Null Zugriff auf destruktive Aktionen – selbst für privilegierte Administratoren.
Absolute Immutability
Object First erzwingt Immutability auf der Speicherebene mithilfe von S3 Object Lock. Backup-Daten werden in dem Moment unveränderlich, in dem sie auf einem physischen Speichersystem geschrieben werden – ohne administrative Übersteuerungsmöglichkeit. Dadurch bleibt selbst während eines Ransomware-Angriffs die Sicherungsdatenintegrität erhalten.
Das Erreichen von Absolute Immutability durch Zero Access erfordert die Einhaltung von drei Kernprinzipien:
Zero-Access-Architektur
Ermöglicht Zero Access, destruktive Aktionen gegen die Firmware, das Betriebssystem, die Speicheranwendung oder die Backup-Daten auszuführen, um einen Least-Privilege-Ansatz Zero Trust aufrechtzuerhalten:
- Kein Root-Zugriff
- SSH ist standardmäßig deaktiviert
- Nur kontrollierter TUI-Zugriff
- Gehärtetes Linux-Betriebssystem
- Kontinuierliche Überprüfung der erwarteten Konfigurationen
Betriebliche Schutzmaßnahmen
Object First reduziert das Betriebsrisiko, indem die Notwendigkeit für benutzerdefinierte Härtung, manuelle Integration oder spezialisiertes Sicherheits-Know-how entfällt, durch:
- Automatische Firmware-, Betriebssystem- und Software-Updates
- Überwachung von Konfigurationsabweichungen
- Fail‑to‑ban‑Sperre bei wiederholten fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen
- Honeypot‑basierte Ransomware-Erkennung